Die Seoszene ist in Aufruhr geraten, denn Google hat gerade ein Update vorgenommen, welches einen sehr großen Einfluss auf viele Seiten haben dürfte. Dabei geht es darum, dass Google dem Seo-Spam den Kampf angesagt hat. Hier wird dabei von Webspam gesprochen, den manche Webmaster verursachen und der nun mit dem Update entfernt werden soll. Man darf gespannt sein, wie sich das auswirken wird.
Hier erstmal eine Stellungnahme zum Thema von Matt Cutts, der nochmals Hinweise zum Update und zu den Regeln von Google gegeben hat.
Er sprach dort zwar davon, dass nur etwa 3 Prozent der Websites von dem Update betroffen sein werden, doch liest man in bekannten Seo-Foren, dann könnten diese 3 Prozent ziemlich bitter für einige Suchmaschinenoptimierer sein.
Allein der Beitrag im Abakus Forum zeigt deutlich, dass hier ziemlich viel im argen liegt.
Natürlich muss man sagen, dass der Spam in Sachen Suchmaschinen bekämpft werden muss, denn leider haben sich einige “Schwarze Schafe” da mehr oder minder illegaler Techniken bedient. Doch hier muss auch Kritik am Vorgehen Googles angebracht sein, denn wenn man sich die Aussagen einige Betroffener ansieht, dann wird schnell klar, dass es hier eben auch Kollateralschäden im großen Stil gibt.
Dabei wird von einigen SEOs offen ausgesprochen, dass es Google scheinbar nicht nur um die Bekämpfung von Spam geht, sondern auch darum, Adwords weiter anschieben zu können. Wir Lassen diese Aussage mal dahin gestellt und gehen von dem guten Willen Googles aus, wirklich saubere Suchergebnisse zu erzeugen.
Nun habe ich auch eine kleine Analyse gemacht und festgestellt, dass meine wenigen Projekte kaum vom Update betroffen sind, jedenfalls nicht negativ, was aber auch daran liegen könnte, dass ich eher bei nicht so umkämpften Keywords zu Hause bin. Dazu kommt noch, dass ich eher an gutem Content interessiert bin, was automatisch dazu führen muss, dass die Seiten bei Interessierten auf Gegenliebe stoßen und dann eine natürliche Verlinkung stattfindet.
Doch wenn ich mir umkämpfte Begriffe ansehe, so wird schnell deutlich, dass hier eben in den Augen von Google zu viel passiert ist. 
Doch was passiert nun eigentlich mit den Kollateralschäden?
Hat Google für die Betroffenen ein offenes Ohr, die weder Linktausch noch -kauf gemacht haben, guten und einzigartigen Content produziert und so auf ehrliche Art und Weise ein sehr gutes Ranking erreicht haben und nun nicht mehr in Google existent sind, denn das ist man eigentlich nur, wenn man auf Seite 1 platziert ist?
Ich denke man sollte erst einmal das Ende des Updates abwarten, um endgültige Aussagen treffen zu können. Die Frage, ob es auch die Richtigen erwischt hat, dürfte sich schon von allein geklärt haben, denn viele bekannte Seiten sind weiterhin in den Suchmaschinen oben platziert, die dafür bekannt sind, dass Content nicht selber produziert wird und die Verlinkungen auch nicht alle “sauber” sind.
Hier noch ein interessanter Link aus dem Hause Sistrix. Hier bestätigt sich auch die Annahme, dass Google nun noch größeren Wert auf individuellen Content legt.
Gerne könnt Ihr auch Eure Meinung zum Thema abgeben.